Willkommen bei der BUND Kreisgruppe Cuxhaven

Kreisgruppe Cuxhaven

Willkommen bei der BUND Kreisgruppe Cuxhaven

Die BUND Kreisgruppe Cuxhaven

Wir sind eine Gruppe von ehrenamtlich Aktiven, die sich engagiert und mit großer Motivation für den Erhalt und den Schutz unserer Natur in der Region Cuxhaven einsetzen. Mit zahlreichen Projekten und Aktionen vermitteln wir auch interessantes Wissen, machen unsere Natur für Groß und Klein erlebbar und möchten dazu motivieren, dass sich immer mehr Menschen wieder aktiver um die wunderschöne Natur kümmern.

Wir sind davon überzeugt, dass jeder Einzelne (s)ein Stück dazu beitragen kann, den kommenden Generationen wieder eine intaktere Umwelt zu erhalten. Denn die Unbekümmertheit, mit der wir alle - nicht nur die Politik - unsere Natur Stück für Stück ärmer gemacht, sie in weiten Teilen sogar zerstört haben, ist keine Handlungsoption für die Zukunft! Die Motivation zur aktiven Mitwirkung an unseren Projekten und Aktionen, aber auch die Vermittlung von verloren gegangenem Wissen über praktischen Naturschutz, die Pflanzen und Tiere unserer Region, ist ein zentrales Anliegen unserer BUND-Kreisgruppe.

Sie finden auf unseren Seiten eine Menge Informationen über die Möglichkeiten mitzumachen, über Projekte und geplante Aktionstermine, sowie fachlich fundierte Stellungnahmen zu aktuellen Themen. Außerdem haben wir Informationen über einige Aktivitäten aus den letzten Jahren zusammengestellt, die Ihnen einen ersten Eindruck vermitteln, was Sie bei uns schönes erleben können.

Denn: Natur macht wirklich Spaß - finden Sie es doch einfach mal selber heraus!


 

Ferienspass 2022

Wir stellen Naturkosmetik her

Für die Ferienspaßaktion hatten wir uns in diesem Jahr, auch zur Vermeidung von Plastikverpackungen, entschieden Kosmetikprodukte selbst zu machen. Angesprochen wurde die Problematik Plastikmüll, insbesondere im Meer. Aus der DIY -Box der BUND-Kollegin aus Schleswig-Holstein wählten wir 3 Produkte aus: Zahncreme, Deo und Lippenbalsam. Beide Gruppen waren ausgebucht.

Bei bestem Wetter gingen wir ans Werk. Parwane hatte die Hoheit über das heiße Kokosfett, die Teilnehmer rührten fleißig die Zutaten zusammen, fügten ätherische Öle und Farben hinzu. Im Anschluss gab es dann noch Waffeln und Obst. 25% der Teilnehmer waren übrigens männlich.

Anti-Atom Fahrradtour im Sommer 2022

Die BUND Kreisgruppe Cuxhaven war dabei

Bunt beflaggt mit Antiatom-Fahnen haben wir mit insgesamt 80 Mitstreiter:innen am vorletzten Juli-Wochende 2022 die Forderung nach dem sofortigen Atomausstieg unterstrichen. Es handelte sich um eine bundesweite Fahrradtour für den Atomausstieg, die durch den Landkreis Stade führte und von zahlreichen Unterstützer:innen aus dem Landkreis begleitet wurde. Zu diesem Anlass wurden vom BUND Stade und der Buxtehuder Mahnwache mehrere Aktionen durchgeführt.

Nach ihrer Ankunft in Stade berichteten die Radler:innen zunächst über ihre Eindrücke, die sie von den bislang 900 zurückgelegten Kilometern seit dem Start am umstrittenen, belgischen Atomkraftwerk Tihange mitgenommen hatten. So hatte die Gruppe auf ihrer Tour zahlreiche aktive sowie stillgelegte Atomkraftwerke besucht und Aktivisten an den weiterhin betriebenen Atomfabriken in Gronau, Amelo und Lingen; am Atommüllager in Ahaus; an mehreren potenzielle Endlagerstandorten für hochradioaktive Abfälle sowie an dem umkämpften Braunkohletagebau in Lützerath getroffen.

„Unsere Region trägt wesentlich mehr als andere zu diesen Problemen und zu den globalen Umweltkrisen bei,“ so Mahnwachen-Sprecher Thomas Ringleben bei einer Aktion vor dem Schwedenspeicher. „Denn der seit 50 Jahren anhaltend hohe Wohlstand in Stade ist in besonderem Maß auf die energieintensive Industrie in Stadersand und Bützflethersand zurückzuführen. Wir im Landkreis Stade müssen darum eine größere Verantwortung für den hohen Energieverbrauch, für die Umweltschäden der Energieerzeugung und für den Schutz der Umwelt übernehmen.“ Er verlangte mehr Akzeptanz beim Bau von Windkraftanlagen und beim Bau von Strom-trassen.

Surfpark-Gegner Michael Quelle forderte den sorgsamen Umgang mit Ressourcen ein und verlangte die Einstel-lung des Surfpark-Projekts.

Im Hans-Kelm-Haus erläuterte der BUND-Vorsitzende, Heiner Baumgarten, wie die Umwelt durch den Bau der A20 gefährdet wird. Denn einerseits führe der Bau zur Moorzerstörung und damit zur verstärkten CO2-Freisetzung und andererseits werde durch die A20 das Verkehrsaufkommen künftig noch weiter gesteigert.

Zum Thema LNG erklärte der 2. BUND-Vorsitzende, Jörg Schrickel, bei einem Tourenstopp vor dem DOW-Werkstor, dass ein festes LNG-Terminal in Stade nicht erforderlich sei. Das jetzt angekündigte, schwimmende LNG-Terminal sollte deshalb später wieder zurückgebaut werden.

Alle Aktivist:innen waren sich darin einig, dass eine Laufzeitverlängerung für die deutschen Atomkraftwerke über das Jahresende 2022 hinaus unrealistisch ist und dass Atomstrom keinen Beitrag zur aktuellen Gaskrise leisten kann. „Von CDU und FDP verlangen wir, dass sie zu ihrer Bundestagsentscheidung aus dem Jahr 2011 stehen und den Atomausstieg zum Jahresende unterstützen“, so Mahnwachen-Sprecher Thomas Ringleben.

Die Aktionen wurden von zahlreichen Musiker:innen unterstützt. So begrüßte Sylvia Reiss die Mahnwachen-Teilnehmer:innen vor dem Schwedenspeicher mit Harfenmusik. Zu Liedern wie „Abschalten“ und „Kernkraft-Ende“ von Harald Winter klatschten und sangen die Teilnehmer :innen. Liedermacher Gerd Schinkel sang vor dem Atomkraftwerk in Bassenfleth. Und der bekannte Musiker Roberto Doku trommelte mit allen Teilnehmer:innen und Gästen am Freitagabend im Hans-Kelm-Haus des BUND in Stade-Ottenbeck.

Am Samstagnachmittag erreichte die Radler:innengruppe in Begleitung von zahlreichen Stader:innen den Fährhafen in Wischhafen. Die Fahrraddemonstration war, wie üblich, von zwei Stader Polizisten eskortiert worden. Bei ihnen bedankte sich Sarah Lahl, die Bundeskoordinatorin der Fahrradtour (von der Organisation .ausgestrahlt) für die gute Zusammenarbeit. Schließlich bestieg die Gruppe die Elbfähre und hatte dabei schon das Atomkraftwerk Brokdorf als nächstes Etappenziel vor Augen (gedanklich, aber auch visuell).

Die Tour ging noch weiter bis 30.7.2022 bis nach Gorleben und im August 2022 in Süddeutschland. 

In Brokdorf wurde auf die große, motivierende Kraft und das Engagement von Jochen Stay zurückgeblickt. Bei den Auseinandersetzungen um das AKW hat er hier viele Ideen entwickelt – unter anderem die Antiatom-Sonne. Doch auch sonst hat immer wieder große Visionen gehabt und Projekte angeschoben, bei denen andere glaubten, dass so etwas unmöglich sei. Das war z.B. im Jahr 2010 die 120 km lange Menschenkette vom AKW Brunsbüttel bis zum AKW Krümmel. Und auch diese Deutschland-Tour war ihm ein ganz großes Anliegen. Leider ist er Anfang Januar 2022 an einem (ihm bekannten) Herzfehler gestorben (siehe unten). Die Tour gilt auch ihm zu Ehren. Gerd Schinkel hat ihm ein Lied gewidmet, dass er im Rahmen der Tour vor dem AKW Brokdorf vorgetragen hat.

(Thomas Ringleben, Buxtehude)

 

Kindergruppe quo vadis

Am 29. 4. 2022 trafen sich auf dem Borberger BUND Gelände Eltern und Kinder um gemeinsam zu überlegen, ob und in welcher Form die Kindergruppe wiederbelebt werden soll. Dazu brauchen wir aber auch Unterstützung bei der Pflege des Grundstücks. Während die Kinder alles erkundeten und Samenkugeln angefertigten, wurden die Erwachsenen schon einmal an die Arbeit gesetzt. So konnte an diesem Tag auf einem Stück Gründungung ausgesät und eine anderes Stück für die Neuanlage einer Blumenwiese vorbereitet. In jedem Fall treffen wir uns wieder!

Mehr Informationen findet Ihr hier: 


 

BUND Kreisgruppe im Hadler Forum

Wir haben leider geschlossen

aufgrund von fehlenden ehrenamtlichen Helfern haben wir leider donnerstags nicht mehr im Hadler Forum (Johann-Heinrich-Voss-Strasse 6 in Otterndorf) geöffnet .

 

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Vorstand BUND Kreisgruppe Cuxhaven